• Gewerkschaften vereinbaren Treffen mit der Direktion

  • Was passiert mit den Luxemburger Schlecker-Filialen?
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    (hay) - Noch immer ist ungewiss, wie es um die Zukunft der Luxemburger Schlecker-Filialen steht. Zwar teilte die Schlecker-Direktion mit, dass die Insolvenz in Deutschland keine Auswirkungen auf die ausländischen Geschäfte haben werde. Die Unsicherheit ist trotzdem groß.

    Aus dem Grund wird am 3. Februar um 10 Uhr vormittags der LCGB mit der Schlecker-Geschäftsleitung zu einem Treffen zusammenkommen. Dies teilte die Gewerkschaft in einer Pressemitteilung vom Freitagnachmittag mit. Bereits vor einer Woche war vom christlichen Gewerkschaftsbund eine "Dringlichkeitssitzung" angefragt worden. An dem Treffen am nächsten Freitag wird aller Voraussicht nach auch der OGBL teilnehmen.

    Wie der LCGB weiter schreibt, habe die Firmenleitung überdies bestätigt, dass die rund 120 Luxemburger Schlecker-Bediensteten im Januar ihre Löhne ausbezahlt bekommen. Was danach passiert, ist aber noch offen.

    Pressemeldung vom OGBL

    Der OGBL ist in der Schlecker-Angelegenheit auch noch darum bemüht, eine „dringliche Dreiersitzung zwischen dem Arbeitsministerium, der Handelsföderation CLC und den Gewerkschaften" einzuberufen. Ein entsprechender Brief wurde am Donnerstag an Arbeitsminister Nicolas Schmit gesandt.

    Als Begründung dafür führte der OGBL in einem Presseschreiben vom Freitagmorgen an, dass im Falle eines Konkurses der Luxemburger Filialen die betroffenen Mitarbeiter direkt aufgefangen und ihnen neue Arbeitsplätze vermittelt werden können.